Recruiting

MFA gesucht: So finden Sie qualifiziertes Personal.

Stellenanzeige geschaltet. Zwei Wochen gewartet. Drei Bewerbungen bekommen - davon eine brauchbar. Das kennen viele Praxisinhaber. Der Fachkräftemangel ist real. Wer heute qualifizierte MFA sucht, muss dort präsent sein, wo sich Bewerber aufhalten - und als Arbeitgeber überzeugen.

24. April 20268 Min. Lesezeit

Warum MFA-Recruiting heute anders funktioniert

Früher haben Bewerber Stellen gesucht. Heute ist es umgekehrt. Qualifizierte MFA haben Optionen - oft mehrere gleichzeitig. Sie vergleichen Arbeitgeber, schauen auf Bewertungen, informieren sich über das Team und die Arbeitsatmosphäre, bevor sie sich überhaupt bewerben.

Recruiting ist heute auch Marketing. Wer als Praxis nicht sichtbar ist, bekommt keine guten Bewerbungen.

Der Fachkräftemangel ist ein strukturelles Problem. Aber wie eine Praxis damit umgeht, ist eine Frage der Strategie.

Unser Recruiting-System

Wo Sie MFA wirklich finden - die richtigen Kanäle

Die klassische Stellenanzeige auf einem Jobportal ist nicht tot - aber sie allein reicht nicht mehr. Wer MFA sucht, muss mehrere Kanäle gleichzeitig bespielen.

Social Media - Instagram & Facebook

Gezielte Recruiting-Anzeigen erreichen Bewerber, die gerade gar nicht aktiv suchen - aber bei einem überzeugenden Angebot trotzdem wechseln würden. Das sind oft die besten Kandidaten.

Google Ads für Stellenanzeigen

Wer aktiv nach „MFA Stelle [Stadt]" sucht, hat bereits Wechselabsicht. Eine gezielte Suchanzeige ist einer der direktesten Wege zu aktiv suchenden Bewerbern.

Indeed, Stepstone & Jobportale

Nach wie vor relevant - besonders für aktiv Suchende. Aber die Anzeige muss aus der Masse herausstechen, sonst geht sie unter.

Die eigene Website

Eine eigene Karriereseite, die die Praxis als Arbeitgeber vorstellt, ist oft unterschätzt. Wer Ihre Praxis googelt und eine überzeugende „Jobs bei uns"-Seite findet, bekommt schon vor der Bewerbung ein positives Bild.

Empfehlungen bestehender Mitarbeiter

Wer gute MFA hat, kennt oft andere gute MFA. Ein internes Empfehlungsprogramm ist einer der günstigsten und effektivsten Recruiting-Wege.

Was eine gute Stellenanzeige für MFA ausmacht

Die meisten Stellenanzeigen lesen sich gleich: „Wir suchen eine engagierte, teamfähige MFA. Wir bieten ein freundliches Team." Das ist austauschbar - und überzeugt niemanden.

Konkret statt generisch

Welche Behandlungsschwerpunkte hat die Praxis? Wie ist das Team zusammengesetzt? Wie sieht ein typischer Arbeitstag aus? Konkrete Einblicke wecken Interesse bei den richtigen Bewerbern.

Benefits klar benennen

Überdurchschnittliches Gehalt, flexible Arbeitszeiten, Fortbildungsbudget, moderne Ausstattung, kurze Entscheidungswege - was die Praxis tatsächlich bietet, gehört in die Anzeige. Wer schreibt „attraktives Gehalt", ohne eine Zahl zu nennen, verliert Bewerber, die sich Klarheit wünschen.

Menschlich schreiben

Eine Stellenanzeige, die klingt wie ein amtliches Schreiben, schreckt ab. Ein Ton, der zeigt, dass hier echte Menschen arbeiten, zieht an.

Einfacher Bewerbungsweg

Je mehr Hürden ein Bewerber nehmen muss, desto mehr springen ab. Wer eine WhatsApp-Nachricht oder eine kurze E-Mail ausreichen lässt, senkt die Hemmschwelle erheblich.

Die Praxis als Arbeitgeber positionieren

Employer Branding - das klingt nach Großkonzern. Ist es aber nicht. Auch eine Zahnarztpraxis mit fünf Mitarbeitern hat eine Arbeitgebermarke. Die Frage ist nur, ob sie bewusst gestaltet ist oder dem Zufall überlassen wird.

Sichtbarkeit nach außen

Regelmäßige Einblicke in den Praxisalltag auf Instagram - Teamfoto, kurzes Video, Post zum Praxisjubiläum - schaffen Vertrautheit.

Bewertungen als Arbeitgeber

Plattformen wie Kununu werden von Bewerbern aktiv genutzt. Wer dort keine oder nur schlechte Bewertungen hat, verliert Bewerber, bevor sie überhaupt Kontakt aufnehmen.

Klare Werte kommunizieren

Was ist der Praxis wichtig? Wie geht das Team miteinander um? Wer das klar formuliert, zieht Bewerber an, die wirklich passen - und hält sie länger.

Recruiting & Employer Branding

Schnell reagieren: Der Prozess nach der Bewerbung

Eine Bewerbung einzuholen ist der erste Schritt. Wer danach zwei Wochen nichts von sich hören lässt, hat den Bewerber in den meisten Fällen bereits verloren - an eine Praxis, die schneller war.

Was heute Standard sein sollte: Eingangsbestätigung innerhalb von 24 Stunden. Rückmeldung innerhalb von fünf Werktagen. Ein Erstgespräch, das nicht erst in drei Wochen stattfindet. Und ein Prozess, der Bewerbern das Gefühl gibt, dass ihre Zeit wertgeschätzt wird.

Fazit

MFA gesucht und keine Bewerbungen - das ist heute Alltag. Der Ausweg liegt nicht im Abwarten, sondern in einer aktiven Recruiting-Strategie: die richtigen Kanäle bespielen, eine überzeugende Stellenanzeige formulieren, die Praxis als attraktiven Arbeitgeber positionieren und schnell auf Bewerbungen reagieren. Wer das konsequent macht, gewinnt qualifizierte MFA - auch in einem schwierigen Markt.

FAQ - Häufige Fragen

Welche Kanäle funktionieren am besten, um MFA zu finden?
Das hängt von der Region und der Zielgruppe ab. Social-Media-Anzeigen auf Instagram und Facebook erreichen besonders gut Bewerber, die nicht aktiv suchen, aber offen für einen Wechsel sind. Google Ads sprechen aktiv Suchende an. Jobportale wie Indeed sind weiterhin relevant, aber die Anzeige muss aus der Masse herausstechen. Die eigene Website mit einer ansprechenden Karriereseite wird oft unterschätzt.
Was kostet eine Personalmarketing-Kampagne für eine Zahnarztpraxis?
Das variiert stark je nach Kanal und Umfang. Social-Media-Recruiting-Kampagnen starten sinnvoll ab einem Monatsbudget von 300 bis 500 Euro. Dazu kommen Kosten für die Erstellung der Anzeigen und eine Landingpage. Im Vergleich zu den Kosten einer monatelang unbesetzten Stelle ist das in den meisten Fällen eine sehr rentable Investition.
Darf ich als Zahnarztpraxis WhatsApp-Bewerbungen akzeptieren?
Ja. Viele Praxen, die WhatsApp oder ähnliche niedrigschwellige Bewerbungswege anbieten, berichten von deutlich mehr Bewerbungen - und von einer höheren Qualität, weil die Hemmschwelle für den ersten Kontakt sinkt. Wichtig ist, dass der Datenschutz dabei beachtet wird.
Wie lange dauert es, mit Personalmarketing Ergebnisse zu sehen?
Schneller als mit klassischer Stellenanzeige. Social-Media-Kampagnen können innerhalb von zwei bis vier Wochen erste Bewerbungen generieren, wenn sie richtig aufgesetzt sind. Die Qualität der Bewerber steigt mit der Zeit, wenn die Positionierung als Arbeitgeber klarer wird.
Was ist, wenn ich trotz Kampagne keine geeigneten Bewerber finde?
Dann lohnt es sich, den Prozess zu analysieren: Werden die Anzeigen gesehen? Kommen Menschen auf die Karriereseite? Bewerben sie sich - oder springen sie ab? Je nachdem, wo der Bruch liegt, sind andere Maßnahmen nötig. Manchmal liegt es am Kanal, manchmal an der Anzeige, manchmal an den Konditionen. Eine saubere Datenanalyse zeigt, wo anzusetzen ist.
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